Motorradlederjacke
Mai 21st, 2010
Gute Schutzbekleidung ist für Zweiradfahrer zweifelsohne ebenso wichtig, wie ein betriebssicheres Gefährt. Die Gefährdung, der sich ein Zweiradfahrer allein durch seine Teilnahme am heutigen Straßenverkehr aussetzt, die verbleibt exakt die Gleiche. Die gesundheitlichen Folgen weines Unfalls oder Sturzes können aber durch sachgerechte Schutzbekleidung und einen guten Helm etwas begrenzt werden.
Warum eine Lederjacke zum Motorradfahren?
Lederjacken werden gerne von den Bikern aller Kategorien und Altersklassen beiderlei Geschlechts getragen, weil die guten Eigenschaften von Leder diese Tierhäute ideal als Material für Schutzbekleidung machen. Leder ist reißfest und reibt sich nicht so schnell durch, wie herkömmliche Gewebe. Der Kontakt mit dem Asphalt nach einem Unfall oder Sturz sorgt oft für ein Rutschen des Körpers auf der Fahrbahnoberfläche. Wegen der abrasiven Beschaffenheit von Asphalt- und Betonstraßen kann eine gute Lederjacke großflächige Hautabschürfungen oder Verletzungen vermeiden oder deren Intensität wenigstens vermindern.
Wie sollte die Lederjacke beschaffen sein?
Design ist hier echt sekundär, die Funktion zählt! Doppelte Nähte halten besser als einfache Nähte. Dünnes Leder hält weniger ab, als dickeres Leder das tut. Die Jacke sollte einen sinnigen Kragenbereich haben, der in Einheit mit dem Helm einen guten Übergang am Hals vermittelt. Ellenbogen und Schultern sind immer besonder gefährdet, hier begrüßt man einen entsprechend konzipierten Zusatzschutz. Gerne darf das Modell auch einen Schlechtwetterschutz bieten, Reißverschlüsse sollten stabil sein und über eine Zugöse verfügen, die auch sicher mit Handschuhen sicher und problemfrei bedient werden kann. Besonders zu empfehlen sind Lederjacken des Herstellers Dainese. Der Nierenbereich ist auch schon im Fahrbetrieb durch den Fahrtwind gefährdet, gute Lederjacken für Biker sind entsprechend lang im Rücken gearbeitet. Druckknöpfe müssen wetterfest verchromt sein, oder aus nichtkorrosiven Materialien bestehen. Das gilt natürlich auch für alle Reißverschlüsse. Ein ausknöpfbares Winterfutter erhöht die Gebrauchsfähigkeit im Sommer. Ärmel sollten lang genug sein und am Bündchen motorradtypische Merkmale aufweisen. Die Handschuhstulpe sollte gut über den Ärmel passen.
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